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Woche 2

Informationsmanagement: Brücke zwischen Business und IT
(Prof. Dr. Baumöl)


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Impulsvideo




Folien zum Video (.pptx, 1,8MB)


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Zusammenfassung


Die Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Dr. Ulrike Baumöl thematisierte in Ihrem Impulsvortrag die heutigen Möglichkeiten für Unternehmen die im Netz latent vorhandene, webbasierte kollektive Intelligenz (WKI) für Ihre Wertschöpfungsprozesse nutzbar zu machen. Als Arbeitsauftrag und Diskussionsimpuls diente unter anderem die Frage, wie sich nicht nur bestehenden Kunden eines Unternehmens, sondern auch andere Webnutzer dazu animieren lassen, Produktideen zu entwickeln oder Abläufe zu verbessern.

In der anschließenden Debatte stellte sich recht bald ein Konsens dahin gehend heraus, dass dies nur funktionieren könne, wenn eine Win-win-Situation für Hersteller und Kunden entsteht. Andernfalls lasse die motivationale Bereitschaft der Nutzer als Ideenlieferant zu dienen recht bald nach. Weniger einheitlich wurden die Anforderungen an die Webplattform gesehen, mit der die Hebung der WKI-Potenziale technisch bewerkstelligt werden soll. Einige Teilnehmer hielten diese Frage für sekundär, da ein erfolgreiches Informationsmanagement von einigen Unternehmen bereits mit simplen und webgeschichtlich alten Systemen, wie Foren, erfolgreich betrieben werde. Für andere hingegen ist das Erfolgspotenzial an umfangreiche Featuresets, etwa in Gestalt von Anreizsystemen, Social-Media-Schnittstellen, Up- und Downloadmöglichkeiten, Personalisierbarkeits- und Skalierbarkeitseigenschaften und vielem mehr gebunden. Folgt man einigen der im Diskussionsverlauf gebrachten Beispiele, ist der Featurebedarf auch in Abhängigkeit von Variablen wie der Branche, dem Produktportfolio und den Eigenheiten der potenziellen Kundschaft zu sehen. Die Frage, für welche Wirtschaftsbereiche die webbasierte Nutzerpartizipation sinnvoll und realistisch ist, wurde im Anschluss daran in mehreren Threads aufgegriffen. Am stärksten frequentiert war hierbei der Faden „Beteiligungen in sozialen Organisationen/Non-Profits“. Da soziale und nicht gewinnorientierte Organisation ohnehin oft auf freiwillige, ehrenamtliche Partizipation angewiesen seien, um ihren gesellschaftlichen Auftrag zu erfüllen, könne sich das Web 2.0 ganz besonders eignen, um damit wertschöpfungsrelevante Ressourcen zu erschließen, so die dortige Argumentation. Auch Prof. Baumöl bestätigte dies in ihrem Feedbackvideo und hob heraus, dass auch nicht-monetär motivierte Unternehmen von webbasierter kollektiver Intelligenz profitieren könnten.


Am meisten diskutiert war mit 32 Beiträgen das Thema „Beteiligungen in sozialen Organisationen/Non-Profits“. Zentral war die Frage, inwieweit auch nicht gewinnorientierte, soziale Organisationen das Web-2.0 für ihre Wertschöpfungsprozesse nutzbarmachen können.

Link zu Moodle (nur mit FernUni-Account zugänglich)

Mit 20 Beiträgen folgt das Thema „WKI“ (Webbasierte kollektive Intelligenz). Im Zentrum der Debatte stand die Frage, ob die webgestützte Partizipation an unternehmerischen Entwicklungsprozessen ein weiterer Entwicklungsschritt hin zum „arbeitenden Kunden“ ist oder ob letztlich beide Seiten Vorteile davon haben.

Link zu Moodle (nur mit FernUni-Account zugänglich)


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Feedbackvideo




Folien zum Video (.pptx, 0,7MB)


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Wordle Woche 2
 
       
       
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