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Woche 1

Lehren und Lernen in der digitalen Gesellschaft
(Prof. Dr. Bastiaens)


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Impulsvideo




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Materialien


Prof. Bastiaens hat ein paar hilfreichen Ressourcen zu seinem Vortrag selektiert.

Materialien zum Vortrag "Neues Lernen - neue Lehre? Der Homo Zappiens an der Uni"

Prof. Bastiaens hat hier einige Hintergrundinformationen zu den zentralen Konzepten seines Vortrags zusammengestellt: Homo Zappiens, Lernen und Lehren. Zappen lächelnd Sie mal rein!

Zum Thema HOMO ZAPPIENS





Zum Thema LERNEN

Behaviourismus:



Kognitivismus



Konnektivismus





Zum Thema LEHREN







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Zusammenfassung


Gegenstand des Impulsvortrags von Prof. Bastiaens war die These, dass es eine Netzwerkgeneration geben könnte, deren verändertes Lernverhalten von den Bildungsinstitutionen zu berücksichtigen ist. Wissenschaftler seien sich, so Prof. Bastiaens, jedoch nicht einig, ob diese Generationendiagnose stichhaltig ist. Falls sie es ist, stelle sich die Frage, was die Charakteristiken dieser Generation sind und was daraus für die Gestaltung von Lehre in Schule, Hochschule und Betrieb folge.

Das virtuelle Plenum griff sowohl die Generationendiagnose als auch deren Implikationen für die Lehre in mehreren Threads auf. Einer der umfangreichsten Fäden entwickelte sich unter dem Titel „Digital Natives“, in welchem die theoretische Legitimität und die empirische Geltung dieser Diagnose differenziert diskutiert wurde. So fragten sich einige Teilnehmende, ob es wirklich kategoriale Unterschiede zwischen den „Digital Natives“ und den „Digital Immigrants“ gebe, wie die Begrifflichkeit es nahelegt. Oder sei vielmehr von einem kontinuierlichen Übergang auszugehen? Angesichts einer von einem Teilnehmer zusammengetragenen Liste mit über zwei Dutzend verschiedenen Generationendiagnosen kam auch die Frage auf, ob der Debatte eventuell jedwede empirische Substanz abgehe. Demgegenüber unstrittig blieb die Einschätzung, dass neue, multifunktionale und mit Internetzugang ausgestattete technische Medien, wie Smartphones oder Tablets, den Alltag zunehmend durchdringen. Welche Konsequenzen sich dadurch für die Gestaltung von Bildungsprozessen ergeben könnten, wurden unter anderem in einem Thread „Mobiles Lernen mit dem Handy in der Schule – Herausforderung und Chance“ debattiert. Mit der massiven Ausweitung der Smartphone-Nutzung, so der Tenor der Diskussion, ergäben sich Umwälzungen in den Lernumwelten und im Lernverhalten gerade der jüngeren Generation, die von Bildungseinrichtungen zu berücksichtigen seien. Zugang zu Lerninhalten jederzeit und jederorts und sogar die einfache Eigenproduktion von Inhalten in Text-, Audio-, Bild- und Videoform seien durch diese Tools Realität geworden. In den meisten Schulen würden jedoch didaktische Konzepte fehlen, mit denen dieses neue Potenzial nutzbar gemacht werden kann. Nach Meinung einiger Diskussionsteilnehmer herrsche manchmal gar ein innovationsfeindliches Klima in Schulen vor, das sich vor jeglichen Neuerungen verschließe. Ebenfalls zur Sprache kam in der Diskussion der Aspekt der Verantwortung und des Risikos, der sich dadurch ergäbe, dass (junge) Schüler nun auf ein teures und empfindliches technisches Gerät achtgeben müssten. Eine Problematik, die sich so bei klassischen Unterrichtsmedien, wie Büchern, nicht gestellt habe.

In seinem Feedbackvideo reagierte Prof. Bastiaens auf beide skizzierten Großthemen und gab zu bedenken, dass vieles im Umfeld dieser wissenschaftlichen Debatte empirisch noch nicht erforscht sei und oft nur den Status einer informellen Meinung habe. „Seien Sie also immer kritisch!“, forderte er die Teilnehmerschaft auf. Fest stehe zumindest, so Prof. Bastiaens in seiner Take-home-message, dass Lernende veraltete Lehrkonzepte in Zukunft nicht mehr akzeptieren würden und Bildungseinrichtungen spätestens dann darauf reagieren müssten.


Das mit 51 Beiträgen am intensivsten diskutierte Thema war „Mobiles Lernen mit dem Handy in der Schule – Herausforderung und Chance“. Zentrale Aspekte dieser Diskussion, waren neben den Potenzialen des mobilen Lernens, wie einem ubiquitären Zugang zu Lehrinhalten, auch dessen Probleme, wie die oft noch fehlenden didaktischen Einsatzkonzepte für Smartphones, das mancherorts innovationsfeindliches Klima in Schulen und das Risiko für die Kinder, auf ein wertvolles technisches Gerät Acht geben zu müssen.

Link zu Moodle (nur mit FernUni-Account zugänglich)

Mit 41 Beiträgen ebenfalls stark frequentiert war das Thema „Digital Natives“, in dem die wissenschaftliche Legitimät und der empirische Geltungsbereich dieser Generationendiagnose differenziert diskutiert wurde.

Link zu Moodle (nur mit FernUni-Account zugänglich)


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Feedbackvideo




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Materialien zum Feedback


TED Talk - Patty Maes




Google Glass




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Wordle
 
       
       
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